Santoku Messer

Ursprünglich ist das Santoku ein Allzweckmesser für die Küche mit japanischem Ursprung.
Sooo alt scheint es technisch allerdings gar nicht zu sein, im Netz steht zu lesen, dass diese Klinge erst nach dem Krieg entstand, um neben Geflügel und Fisch auch Fleisch vernünftig zu schneiden.
Mittlerweile wird es weltweit produziert.

Ihr erkennt ein Santoku leicht an der extra hohen Klinge und dem am Messerrücken angesetzten Griff.
Außerdem sind die Santoku-Messer auffällig durch ihre meist gerade Schneide.
Wer viel schnippelt, wird seine Freude am Santoku-Messer haben. Uns sind folgende Vorteile des asiatischen Küchenmessers aufgefallen:
Zunächst passen die Finger super an den Griff und berühren beim Schneiden nicht die Unterlage, einfach weil die Klinge so hoch ist.
Dann bleibt das, was Ihr schneidet, immer schön vor der Klinge, weil (na?) die Klinge so hoch ist.
Das Schnittgut fällt Euch nicht mehr hinten auf Hand und Finger. Wer schneller schneiden kann und will findet die hohe Klinge auch gut, weil die Finger die Klinge besser stützen und führen können.
Die Santoku-Kochmesser ist natürlich super-scharf. Ihr wollt ja Euer Zeug schneiden und nicht hacken oder gar reißen.

Beim BBQ und v.a. beim Schneiden von Fleisch sind Sägekanten verpönt. Daher sind lange Santokus hier sehr beliebt.
Wer mit einem langen Schnitt sein großes Grillgut ohne Nachsetzen aufschneidet, wird beklatscht.
Es gilt wie immer die goldene Mitte zu finden (Boah, spontaner Wortwitz), weil wir ja in der Küche nicht mit einem Säbel rumhantieren wollen.

Santoku bedeutet übersetzt so viel wie "die drei Tugenden". Es wird gemunkelt, dass es tatsächlich damit zu tun hat, neben klassisch Fisch und Geflügel eben auch prima mit Fleisch zu funktionieren.